WLV Cross
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WLV Cross Cup 2016 – 2. Lauf

Nach dem an sich ja guten Trainingslager ging ich es diese Woche bezüglich meines Wochenumfanges etwas ruhiger an – auch, weil ich zurück in Wien natürlich wieder mit einigem an Arbeit und Terminen zugedeckt bin! Ich setzte dennoch zwei kleinere Belastungen: montags 4x3km im mittleren Dauerlaufbereich und donnerstags 2x12x200m um auch ein wenig was für den schnellen Schritt zu unternehmen.

Bereits Anfang der Woche – wo noch nicht abzusehen war, dass das Training ob Arbeit und schwerer Beine etwas mühsamer als gedacht vonstatten ging – entschieden wir uns dazu, beim Crosslauf im Prater teilzunehmen. Auch, um ein wenig vom Trainingsalltag der letzten Wochen wegzukommen.

Mein letzter Start bei einem Crosslauf am Gelände des Wiener LA-Verbandes datiert aus November 2014 bei den damaligen Landesmeisterschaften, welche ich vor meinem Freund Roland gewinnen konnte. Auch beim heutigen Bewerb des mittlerweile unter dem Namen „WLV Crosscup“ war unter anderem erneut Roland, der mit mir an der Startlinie stehen sollte.

Wie es sich für einen Crosslauf gehört, spurtete ich gleich mal nach dem Startschuss los und war nach der ersten Steigung enteilt. Gegen den Wind und die leider doch immer noch etwas schweren Beine kämpfte ich dann vier Runden lang auf der sehr winkeligen Strecke. Während die Einführungsrunde noch recht mühsam war, kam ich gegen Mitte des Rennens gut hinein und ins Rollen, wenngleich die drei Haarnadelkurven pro 900m langer „großen“ Runde es nicht einfach machten.

Am Ende hatte ich noch mit einigen Überrundungen zu tun, weswegen vor allem Runde drei etwas langsamer wurde. Ich konnte aber gut durchziehen, und gemäß „Sprecherlegende“ Reinhard die schnellste jemals notierte Zeit auf dem vor einigen Jahren umgestalteten Kurs erzielen. Mit 11:40,2min für die 3.950m hatte ich am Ende rund 20sec Vorsprung auf Roland und sicherte mir so im ersten Rennen des Jahres den ersten Sieg!

Die ursprünglich im Anschluss geplanten flotteren 10km auf der Allee lief ich dann jedoch nicht mehr. Wenn es schon einmal am Ende eines Crosslaufes halbwegs gut läuft, man von Trainerlegende Hubert Millonig ein Lob erhält, sollte man nicht übertreiben! 😉

In diesem Sinne schönen Sonntagabend noch und kommt gut in die nächste Trainingswoche!

 

Über Christoph Sander

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"Das größte Problem eines verletzten Läufers ist es, vor seinen Sorgen nicht davon laufen zu können"

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