distance between
distance between

Flashbericht

Lange habe ich nichts von mir hören lassen – zumindest nicht hier auf der Homepage, sondern zumeist nur auf meiner Facebook-Seite.Seasons-Opening-6.jpg

Die ersten beiden Hallenrennen liegen jetzt schon länger zurück, dennoch werde ich kurz darüber berichten. Die 1500m von Wien waren als Einstieg für mich okay. Ich lief mit 3:56,02min die drittschnellste Zeit meiner Laufbahn, so schnell wie noch nie unter dem Hallendach. An einem besseren Tag, wären wohl auch die 3:52min (pB) drinnen gewesen, zumal das Feld im Grunde genommen trotz C-Lauf nicht schlecht war (Siegerzeit knapp unter pB). Die wenigen schnellen Einheiten im 1500m-Tempo sowie der kurze Trainingsausfall inklusive dessen Nachwehen ließen aber einfach nicht mehr zu.

Zwei Tage später auf der Gugl über die 3000m war ich dann überhaupt nicht zufrieden! Schon die Vorzeichen mit Uni-Prüfungen am Mittwoch, Präsentation am Wettkampftag inklusive viel Stehen und Stress waren schon von Haus aus schlechte Vorzeichen. Ein quasi nicht vorhandenes Feld und fehlende Frische vom Kopf gaben mir dann den Rest. Nach 800m Führungsarbeit und 1000m-Durchgangszeit von 2:49min riss ich vom späteren Sieger Pelikan ab, passierte die 1500m schon nur mehr in 4:16min. Danach war es um mich geschehen, 2000m in 5:45min (!) und am Ende eben 8:36,06min. Einzig die letzten 300m, auf denen ich mir noch einen Slowenen holen konnte, waren halbwegs akzeptabel. Die wenigen Positiva des Rennens, unter anderem ein „Guglhupf“ zum Frustessen und ÖLV-Jahresbestleistung, trübten die Stimmung für die nächsten Trainingstage doch sehr.

Nach einigen Tagen des Grübelns und einem sehr konstruktiven Gespräch mit dem neuen Teamleiter-Lauf Martin Steinbauer (näheres dazu bald hier!) richtete ich den Blick aber wieder nach vorne. Es folgten mit einer kleinen Ausnahme sehr gute Trainings und auch der Umfang war sehr gut – und mit viel Qualität drinnen. Der letzte, sechswöchige Mesozyklus war vom Umfang und der Qualität her einer der besten, den ich je hatte – und vor allem zu dem Zeitpunkt hatte ich im Vergleich zu verangegangenen Jahren noch nie so viel ung gut gearbeitet!

Gerade die letzten Tempotrainings und qualitativen Dauerläufe stimmen mich sehr positiv für mein erstes Highlight 2014 – die Hallenstaatsmeisterschaften in Linz am kommenden Samstag. Mit ein paar wettkampfspezifischen Trainings seit Anfang Februar bin ich denke ich sehr gut in Schuss und freue mich schon auf das Rennen!

Only two days to go…

Über Christoph Sander

Check Also

Trackisback

track is back

Es ist nun wieder da - dieses ganz eigene Kribbeln, das in einem empor zu steigen scheint, wenn der Inhalt der geschriebenen Zeilen des Trainingsplans langsam im Hirn ankommt und dir der Gedanke einschießt: "Ui, wie soll dass denn gehen"

Schreibe einen Kommentar