Andorf one (Credit: Brunner)
Andorf one (Credit: Brunner)

Läufermeeting Andorf

Fünf Tage wurde nicht gelaufen. Ein bisschen Radfahren hier, ein wenig im Freibad liegen dort.

Gestern schnürte ich dann jedoch noch mal die schnelleren Schuhe und schlüpfte in mein Asics-Singlet, um bei mega-heißen (!) Temperaturen meiner lieben Jenni bei ihrem Auftritt über 3.000m in Andorf  zu als Edelhase zu helfen.

Geplant war ein Tempo knapp unter 3:00min/km, so dass am Ende vielleicht doch noch der 8er in der Saisonbestenliste bei Jenni auftaucht.

Das Feld war gemischt, vorne flotte Kenianer, bei uns viele junge Burschen und mit einer Kenianerin und Kristina Mäki aus Tschechien eine „alte Bekannte“.

Der Start gelang gut und wir kamen rasch auf Betriebstemperatur. Nach ca. 720-30m gab es dann eine Drängelei und Kristina stieg Jenni so unglücklich auf die Ferse, dass diese gemäß ihres Jobs als Heeressportlerin mustergültig die Anweisung „Sprung-Vorwärts-Deckung“ umsetzte. Eine Rolle auf der Wiese folgte, dann rappelte sie sich wieder auf.

Ich war leicht perplex und trabte mal bis Jenni wieder dran war auf Bahn zwei umher.

Danach galt es, wieder den Rhythmus zu finden und da für Jenni der Sturz offenbar ohne Folgen blieb, sie wieder an die beiden enteilten Konkurrentinnen heran zu führen, um zumindest den Heimsieg noch zu erreichen.

Hase in Andorf (© Brunner)
Hase in Andorf (© Brunner)

Nach zwei Runden waren wir dann wieder einigermaßen auf Kurs und an Frau Mäki dran. Unter dem Jubel des fachkundigen Publikums gingen wir vorbei und liefen dem Sieg entgegen.

Am Ende verfehlte Jenni ihren eigenen Meetingrekord aus dem Vorjahr dann sogar denkbar knapp um weniger als eine Sekunde – der Sieg fiel da schon deutlicher aus!

Das Wichtigste des Tages ist aber sicherlich, dass Jenni unverletzt blieb und auch eine Flugrolle nicht allzusehr aus dem Tritt bringt! Für die WM war das top-organisierte „Läufermeeting“ dennoch ein sehr guter letzter Test, denn auch im Vorlauf wird es wohl im Positionskampf nicht ganz ohne Berührung ablaufen!

Für mich heißt es nach gestern nun aber wirklich mal zumindest zwei Wochen komplette Laufpause und dann schaue ich weiter, wie sich die Sache mit meiner Patellaspitze entwickelt und wann wieder mit geregeltem Training begonnen werden kann!

Ich halte Euch auf dem Laufenden! 🙂

Über Christoph Sander

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track is back

Es ist nun wieder da - dieses ganz eigene Kribbeln, das in einem empor zu steigen scheint, wenn der Inhalt der geschriebenen Zeilen des Trainingsplans langsam im Hirn ankommt und dir der Gedanke einschießt: "Ui, wie soll dass denn gehen"

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