VCM Winterlauf 2015 (© VCM)
VCM Winterlauf 2015 (© VCM)

VCM Winterlaufserie

Anfang Februar kam ich eigentlich ganz gut wieder ins Rollen. Der positive Abschluss einer meiner letzten Uni-Prüfungen sowie das (endlich einsetzende) Voranschreiten meiner ersten Diplomarbeit brachten zusätzlichen Rückenwind.

Voller Elan nahm ich dann meinen Wochenendtrip nach Frankfurt/Main zum Scholarbook-Teammeeting in Angriff und spulte gleich nach der Ankunft in „Mainhatten“ lockere 24km im südlich der City gelegenen Wald ab. Am nächsten Tag genoss ich noch den gemeinsamen Lauf mit Boss und Freund Simon Stützel, der so richtig rollte.

Nach einem Ausflug in die Therme am Samstag war ich sehr relaxt und freute mich schon auf die geplanten 3000m im Dusika Stadion eine Woche später am 14. Februar. Tags darauf war die Hoffnung auf einen starken und vor allem die Form überprüfenden Hallenstart aber leider dahin, weil ich mit Hals- und Kopfweh meine Heimreise nach Wien antrat. Auch am vergangenen Montag gab es trotz Laufruhe keine Besserung und somit war einmal der Start bei der „Indoor Gala“ gecancelt.

Mitte der Woche ging es dann halbwegs wieder, ein erstes Tempoprogramm am vergangenen Donnerstag war solala und ich dachte sogar schon mehr als laut daran, auch die Hallenstaatsmeisterschaft am nun kommenden Wochenende abzusagen.

Vom Kopf durch die „angedachte Absage“ etwas befreiter lief das Training ab Freitag wieder gut, die Dauerlaufkilometer rollten teils alleine teils mit meinen Buddys Roland und Stephan echt gut dahin.

So entschlossen wir auch relativ kurzfristig, dass ich am Sonntag bei der VCM Winterlaufserie über 14km starte. Gemeinsam mit Stephan sollten die ersten 7km in 3:20min/km zurückgelegt werden, die zweite siebener Runde hätte dann flotter sein sollen…

Auf den ersten drei Kilomettern (9:45min) rollte es auch bei strahlendem Sonnenschein, aber doch starkem Wind recht gut. Bei Steve rollte es sogar noch besser und er löste sich am folgenden Kilometer, obwohl wir ja eigentlich wesentlich flotter waren, als es die Vorgabe war. Ich ließ ihn ziehen, und von nun an kämpften wir zwei „Deppen“ einmal jeder für sich drei Kilometer gegen den Wind. Als es nach circa 8 Kilometern wieder ohne Gegenwind um das Heustadlwasser ging, rollte es wieder ein besser und ich kam auch an Steve wieder fast heran. Die 10km passierte ich in 33:05min, der eigentlich ab hier für 1,5km erwartete Rückenwind blieb jedoch aus…

Dafür gab es für die letzten gut zwei Kilometer noch einmal eine kräftige Portion Gegenwind!

Ich versuchte halbwegs konstant weiter zu laufen und auf keinen Fall zu viele Körner zu verschießen, schließlich liebäugelte ich mittlerweile doch wieder mit einem Auftritt bei den Staatsmeisterschaften am nächsten Wochenende. Steve gewann somit rund 23 Sekunden vor mir, wobei ich mit 3:18,7min/km Schnitt im Grunde genommen ganz zufrieden war, schließlich waren meine Beine echt schwer wie Blei!

Nach rund 30km vorgestern am Montag waren die Beine beim gestrigen Hallentraining nicht wirklich frischer, mit meinen gesteigerten 5x1000m bin ich aber soweit zufrieden, dass ich nun doch am Samstag in Linz in der Tips-Arena über 3000m starten werde! Dann sollte es auch indoors warm genug sein, um auch mein neues Asics-Dress ausführen zu können – die Variante mit Ärmeln hat wie Ihr dem Foto vom Sonntag entnehmen könnt ja schon mal nicht schlecht ausgesehen… 😉

Zu den am Wochenende stattfindenen Staatsmeisterschaften dann am Freitag etwas mehr, jetzt geht’s wieder an die Diplomarbeit – denn die schreibt sich leider nicht von selbst!

In diesem Sinne, fühlt Euch „upgedatet“ und bis bald 😀

Über Christoph Sander

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track is back

Es ist nun wieder da - dieses ganz eigene Kribbeln, das in einem empor zu steigen scheint, wenn der Inhalt der geschriebenen Zeilen des Trainingsplans langsam im Hirn ankommt und dir der Gedanke einschießt: "Ui, wie soll dass denn gehen"

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