Start zum Crosslauf in Pforzheim
Start zum Crosslauf in Pforzheim

Halbzeit im ersten echten Mesozyklus

Mittlerweile liegen also drei Wochen echtes, qualitatives Grundlagentraining hinter mir und ich kann mit Freude berichten, dass alles gut läuft. Mit im Schnitt knapp 130 Wochenkilometern spule ich im aktuellen sechswöchigen Mesozyklus so viele Trainingskilometer ab, wie noch nie zuvor. Selbst wenn ich mehrere Wochen auf Trainingslager weilte, hatte ich keinen so hohen Schnitt über mehrere Wochen.

Da Kilometer aber nicht alles sind, sondern auch die Qualität stimmen muss, sagen diese Zahlen natürlich noch nichts aus. Wenn ich Euch aber nun noch kurz die Inhalte der letzten 21 Tage berichte, wird dem einen oder der anderen klar, dass auch die notwendige Trainingsqualität gestimmt hat:

Pro Woche absolvierte ich je 1x Dl mittel 1, 1x Dl mittel 2, 1x Fartlek, 1x extensive Intervalle, 1x Longrun sowie mehrere leichte Dauerläufe und 3x allgemeine beziehungsweise spezielle Kräftigung. Anhand nachfolgender Beispielwoche könnt Ihr dann sehen, wie die Wochen im konkreten ausgesehen haben:

Mo: vm Dl mittel 1 (17km) / nm Kräftigung und KOO

Di: vm Dl leicht / nm Fartlek (10-12km)

Mi: vm Dl leicht / nm Dl mittel 2 (11km) und Kräftigung

Do: Dl leicht (15-16km)

Fr: Intervalle (8-9x1000m mit 300m Trabpause)

Sa: vm Dl reg und Kraftkammer / nm Dl leicht

So: Dl leicht lang (25km)

 

Um das Training in den kommenden Wochen bis hin zur angepeilten Teilnahme bei den Crosslauf-Europameisterschaften im serbischen Belgrad (9.12.2013) noch besser steuern zu können, absolviere ich morgen meine erste Leistungsdiagnostik der laufenden Saison im Dusika Stadion. Nach den 5x2000m mit steigendem Tempo werde ich meine aktuellen aeroben und anaeroben Schwellenbereiche kennen und meine Dauerlauf- und Intervallgeschwindigkeiten nachjustieren.

Außerdem möchte ich, sofern morgen alles nach meinen Vorstellungen verläuft, am Samstag erstmals beim Crosslauf in Pforzheim/GER antreten und schon zwei Wochen vor der eigentlichen Crosslauf-EM-Quali in Darmstadt meine Form im Gelände überprüfen und mich der internationalen Konkurrenz stellen.

Ich werde Euch Donnerstags informieren, wie es so um meine Schwellen steht und ob ich die rund achtstündige Zugreise nach Baden-Württemberg am Freitag antreten werde oder doch in Wien bleibe weiter eifrig qualitative Trainingskilometer sammeln werde! 🙂

Über Christoph Sander

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Trackisback

track is back

Es ist nun wieder da - dieses ganz eigene Kribbeln, das in einem empor zu steigen scheint, wenn der Inhalt der geschriebenen Zeilen des Trainingsplans langsam im Hirn ankommt und dir der Gedanke einschießt: "Ui, wie soll dass denn gehen"

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