Wer kennt sie nicht?

Was für den Radfahrer oder Langläufer der letzte Anstieg ist, stellt für den Mittel- und Langstreckenläufer die Gegengerade dar. In der letzten Runde angekommen, kann dort so viel noch passieren. Man reitet die entscheidende Attacke, kämpft sich vielleicht vorne wieder ran und lauert auf den Zielsprint aus der Kurve raus, oder aber sieht seine Felle davon schwimmen und kann weder zulegen noch das Tempo halten.

Zudem ist die Gegengerade das exakte Gegenteil zur Zielgeraden, wo Helden geboren, Dramen neu geschrieben werden, Legenden entstehen und sich die Emotionen einer gesamten Vorbereitung – ja vielleicht sogar eines ganzen Sportlerlebens – positiv wie negativ entladen können.

Auf der Gegengerade geht es um Kampf, Biss, Entschlossenheit, allein gegen alle. Auf der Zielgerade folgen dann Sieg oder Niederlage – auf jeden Fall aber das Ende des Rennens und das große Ringen mit Emotionen.

Auf meiner Gegengerade geht es ganz ähnlich zu. Während im blog von Erfolg, Misserfolg und der teilweise unbegreiflichen Nähe dieser beiden im Sport scheinbar alles entscheidenden Nomina geschrieben wird, wird die Gegengerade den konträren Part darstellen.

Hier wird geschrieben, was den Läufer Christoph Sander (un-)mittelbar betrifft, ihn abseits von Trainings- und Wettkampfzahlen beschäftigt, ihn in seinem Sportlerdasein hadern lässt, gegen was er anzukämpfen hat und vieles mehr.

Also hängt Euch in den Windschatten, bleibt nahe dran und seid auf alles gefasst, was nach der Gegengeraden auf Euch zukommen wird!

Über Christoph Sander

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